3. Kadertraining mit Andrew Nicholson

(Fotos: Sibylle Schmid)

Im letzten Kadertraining wurde outdoor in Avenches trainiert. Gemeinsam mit Andrew wurde das Cross abgelaufen und besprochen. Er erläuterte bei jedem Hindernis, worauf geachtet werden muss – dem Pferd stets klar machen, wo es nach dem Hindernis weitergeht und nicht in Richtung eines Wassersprengers o.ä. springen, nicht zu früh aufnehmen, sondern mit der Körperposition und dem Druck in die Bügel die Pferde schliessen und nicht Zeit verschwenden mit Distanz von weitem suchen. Zudem wollte er, dass nach der Landung nicht unnötig Zeit mit Flattieren o.ä. vertrödelt wurde, sondern unmittelbar nach der Landung weitergeritten wurde. So lernen die Pferde, dass es nach der Landung stets weitergeht. Die Distanzen waren absichtlich eher weit gestellt, die die Reiter zum Reagieren aufforderten.

Nach selbständigem Aufwärmen wurde individuell mit Andrew eingesprungen. Daraufhin folgte der Geländeparcours auf Zeit. Nach der Besprechung mit Andrew kam der nächste und allenfalls wiederholte der vorherige Reiter daraufhin Teile aus dem Ritt. Er war ganz zufrieden und angetan, wie alle Reiter zusammenhielten und sich für einander interessierten. „Ihr müsst als Team funktionieren. Nur als Team könnt ihr den Quotenplatz für die OS holen.“ Dominik informierte über den weiteren Saisonverlauf und die Absicht, an sämtliche Nationenpreisturniere eine Schweizer Mannschaft zu schicken. Alle sind motiviert und froh, dass es endlich los geht….

 

 

 

 

 

2. Trainings-Weekend mit Andrew Nicholson

 

Weitere Fotos von Sibylle Schmid, die als Zuschauerin dabei war: "Auch dieses Mal ein tolles und lehrreiches Erlebnis für den Zuschauer und definitiv ein Test von Kondition und Konzentration von Ross und Reiter!" Vielen Dank für die Fotos!

 

 

 

 

 

1./2. Februar 2019

Am Freitag forderte Andrew die Reiter und Pferde mental und physisch. Nach einer Aufwärmübung über kleinere Hindernisse, In-Outs, Ecken, technische Linien durch die Mitte (Oxer bzw. Steilsprung, drei Galoppsprünge, In-Out, drei Galoppsprünge, Oxer bzw. Steil), schmale Elemente - wiederum sehr unkompliziert aufgebaut mit dem, was zur Verfügung stand: dem Start-/Ziel-Täfelchen aus dem Parcours oder einem einsamen Unterbau. Danach wurde alles erhöht und ein Fässer-Sprung sowie zwei Oxer mit eingebaut und frei kombiniert. Die Vorgabe war, 6 Minuten am Stück zu galoppieren und viel zu springen. Jeder sprang, wonach ihm war, wobei anspruchsvolle Wendungen mit eingebaut wurden. Es verlangte Konzentration und Ausdauer. "That was great fun!", meinten die meisten nach Absolvieren des Konditionstrainings, das Dominik genaustens mit der Stoppuhr mitverfolgte.

Vendredi, Andrew a organisé un travail focalisé sur le mental et la condition des cavaliers et des chevaux. Après un exercice d'échauffement sur de petits obstacles notamment des in-outs, des pointes, des éléments étroits et un dispositif technique dans les deux diagonales (oxer ou vertical, trois foulées, in-out, trois foulées, oxer ou vertical). La consigne était simple: utilisez le dispositif pour débuter le parcours et continuez avec les obstacles isolés. Puis tous les obstacles ont été rehaussés et  un saut de tonneaux et deux oxers ont été rajoutés. Les cavaliers devaient enchaîner librement tous les obstacles pendant 6 minutes sans interruption et ainsi beaucoup sauter. Chacun choisissait des lignes plus ou moins techniques. Cela demandait de la concentration et de l'endurance. "C'était très amusant!" ont déclaré la plupart des cavaliers après avoir terminé leur enchaînement qui était chronométré avec précision par Dominik.

Videos Freitag / vendredi: Video 1; Video 2; Video 3; Video 4; Video 5; Video 6

 

 

 

Am Samstag ging es im Geländetraining ums selbe Thema. Nach 4 Aufwärmsprüngen folgte direkt ein Parcours mit vielen Kombinationen, engen Wendungen, In-Out, schräg zu springenden Elementen, gefolgt von 90 Gradwendungen, etc. Es ging darum, in einem flüssigen Rhythmus den gesamten Parcours zu absolvieren, so wie am Tag zuvor. "Kümmert euch nicht zuviel um die Anzahl Galoppsprünge, reitet klare Linien, wendet innen durch, galoppiert durch die Ecken und bleibt konzentriert." Er beauftragte Dominik, die Ritte mit der Stoppuhr zu messen. Nicht um zu sehen, wer der schnellste ist, sondern wer am effizientesten und präzisesten wendete und somit Zeit spart. "Wenn ihr überall einen Galoppsprung mehr habt heisst das, dass der Galoppsprung kleiner ist - das macht in einem 10 Minuten-Cross locker 45 Sekunden Überzeit." Nach individuellem Feedback durch Andrew absolvierten alle eine zweite Runde, die meisten mit locker 10 Sekunden weniger auf einen rund 90 sekündigen Kurs. "Keep going, keep going" wiederholte Andrew etwa am meisten.

Samedi, l'entraînement du cross portait sur le même thème que le jour précédent. Après 4 sauts d’échauffement, les paires se lançaient directement sur un parcours technique avec de nombreuses combinaisons, des virages serrés, un in-out, de grosses pointes avec de plus en plus d’angle jusqu’à 90 degrés, etc. "Ne vous inquiétez pas trop du nombre de sauts, prenez des lignes claires, galopez dans les virages et restez concentrés" a expliqué Andrew. Dominik avait la tâche de chronométrer les parcours. Le but n’était pas de galoper vite, mais d’être le plus fluide et précis possible dans les lignes et les abords pour gagner du temps. "Si vous faites une foulée de galop en plus, cela signifie que le galop est plus court et c'est 45 secondes de plus sur un cross de 10 minutes." Après de précieux conseils individuels dispensés par Andrew, le même parcours a été réalisé une deuxième fois et toutes les paires ont terminé leur deuxième tour plus rapidement, certaines avec plus 10 secondes de moins sur un parcours d'environ 90 secondes! "Keep going, keep going" il a dit le plus souvent.


Videos Samstag / samedi: Video 1 ; Video 2; Video 3; Video 4; Video 5;
Video 6; Video 7

 

 

 

 

1. Trainings-Weekend 11.-13. Januar 2018

Sibylle Schmid war in Winterthur und Avenches zuschauen und hat noch ein paar schöne Impressionen geschickt (vielen Dank!).
"Ich fand es nur schon als Zuschauer superinteressant und finde, dass sich "unsere" Reiter und Pferde sehr gut präsentiert haben. Und Nicholson war genial und sehr sympathisch!"

 

 

 

 

 

 

 

 

Statements der Reiter, die in Avenches im Kader-Training mitritten / ce que pensent les cavaliers qui ont participé à l'entraînement à Avenches:

 

Was hattest du für Erwartungen vor den Trainings? Quelles étaient tes attentes avant l'entraînement?

Nadja Minder: Ich hatte keine grossen Erwartungen und war einfach nur gespannt.

Eveline Bodenmüller: dass Andrew sich einen Überblick über Pferd und Reiter macht.

Carla Brunner: Ich habe mich sehr aufs Training gefreut und gehofft, dass ich etwas daraus lernen und Andrew ein wenig kennenlernen kann.

Robin Godel: Mes attentes étaient de découvrir quelque chose de nouveau et d’avoir de nouvelles corrections sur mes chevaux et moi.

Beat Danner: Hilfe bei technischen Aufgaben, guter Grundtakt reiten.

Caroline Gerber: Acquérir de nouvelles expériences. Travailler de nouvelles choses. Avoir un regard nouveau. Affiner ma technique.

Camille Guyot : Mes attentes avant l’entraînement: j’avais hâte de rencontrer Andrew et de découvrir une nouvelle approche de la discipline.

Roxane Gonfard : en arrivant à Avenches avec Opi j’espérais consolider mes acquis, pour avoir plus d’assurance sur mes capacités lors de compétitions à haut niveau et ce premier stage fut à la hauteur de mes attentes.

Patrizia Attinger : Ich liess mich von Training überraschen ohne grosse Vorstellungen. Das Training war dann lehrreich, der erste Eindruck somit gut. Ich freue mich auf die neue Saison.

Tiziana Realini: Mehr als Erwartungen, eher Hoffnung etwas Neues zu lernen.

Jasmin Gambirasio: Eigentlich hatte ich keine grossen Erwartungen vor dem ersten Training, hoffte natürlich, dass seine Trainingseinheiten ähnlich sind wie ich es bei Chris Bartle gelernt hatte. Dies war auch der Fall und freue mich daher sehr auf die nächsten Trainings.

Salome Lüdi: Ein gegenseitiges Kennenlernen und mit Rosi ein paar Sprünge reiten.

Tamara Acklin: Ich freute mich riesig, da Andrew für mich DER Geländereiter schlechthin ist. Die Erwartungen wurden erfüllt, wenn nich übertroffen.

 

Wie fandst du die Trainings? Comment as-tu trouvé l'entraînement?

Nadja Minder: Die Trainings waren sehr unkompliziert, dennoch war er konsequent wenn es um die Umsetzung seiner Korrekturen ging. Unkompliziert im Sinne von: er hat mich fast ermutigte Fehler zu machen und auch einmal etwas auszuprobieren. Denn während eines Geländeritts läuft auch mal etwas nicht nach Plan.

Eveline Bodenmüller: Die Aufgaben waren herausfordernd, so dass auch gleich die Stärken und Schwächen Reiter/ Pferde sichtbar wurden. Das fand ich optimal, da man nun im nächsten Training gezielt ansetzen kann.

Carla Brunner: Ich fand sie technisch anspruchsvoll, auch weil meine Pferde seit dem Saisonende in Montelibretti nicht viel gemacht haben. Das erhöhte Grundtempo macht die technischen Anforderungen noch etwas schwieriger. Ich finde es aber sehr gut, auch im Training mal das Tempo zu erhöhen, auch wenn wir in der Halle reiten. Im Gelände sind wir ja auch schneller unterwegs.

Robin Godel: Les formations étaient vraiment géniales avec une toute autre façon de travailler très intéressante.

Beat Danner: Genau getroffen.

Caroline Gerber : J’ai beaucoup apprécié ces deux jours de stage avec Andrew Nicholson.

Camille Guyot : J’ai beaucoup aimé l’approche technique orientée pour le cross. J’ai aimé aussi qu’on était tout de suite dans le vif du sujet, même si les exercices étaient progressifs. On n’a pas perdu de temps, on est allé tout de suite à l’essentiel.

Roxane Gonfard : formation très bien organisé, l’accueil a été super surtout pour moi qui venais de loin, des équipes de travail sérieuses et dynamiques, très bonne ambiance.

Tiziana Realini: Ich war nur am letzten Tag dabei. Es war eine Standortbestimmung, ein Crossparcours in der Halle.

Jasmin Gambirasio: Bei den ersten beiden Trainingstage achtete er sehr darauf, dass wir stets die Galoppsprünge verlängern und nach vorne reiten. Dies war für mein Pferd Tempo super, jedoch kommt nicht jedes Pferd in der Halle damit klar. Wichtig waren für ihn auch die Sitzposition und den Blick zum Sprung.

Salome Lüdi: Leider konnte ich am Freitag nicht teilnehmen und somit war das Training am Sonntag für mich etwas überraschend. Ich war mit meinem Pferd sehr zufrieden und das Training war gut.

Tamara Acklin: Super, denn er war fordernd und konnte sich gut auf die einzelnen Pferde einstellen. Egal wie heiss, wie gross der natürliche Galoppsprung - er gewinnt allem etwas Positives ab, korrigierte und vermittelte Ruhe und Sicherheit.

 

Was hast du gelernt? Qu'as-tu appris?

Nadja Minder: Wie ich mein Pferd aus dem Tempo weich und effektiv auf einen Sprung vorbereite.

Eveline Bodenmüller: Dass jeder Galoppsprung geritten werden muss - insbesondere der erste nach der Landung.

Carla Brunner: Immer dran bleiben am Bein!

Robin Godel: J’ai appris à avoir plus de contact avec le cheval et mettre plus de pression au saut.

Beat Danner: Übersicht behalten, Zügelführung.

Caroline Gerber: À plus m’écouter et me faire confiance. Qu’il faut que je monte mon cheval à ma manière parce que selon Andrew Tresor et moi formons un bon team. Juste laisser venir les sauts et faire au feeling. Obtenir une meilleure connection grâce à la position du buste et plus de jambe.

Camille Guyot : Surtout des rappels essentiels comme l’importance de tenir bien les épaules du cheval dans un virage, garder le rythme, avancer, mais aussi travailler quand il s’agit d’un abord difficile.

Roxane Gonfard : j’améliore mon anglais J Andrew est très claire dans ses conseils et il m’a beaucoup rassuré sur nos capacités avec Opi.

Tiziana Realini: Der erste Galoppsprung muss nach vorne geritten werden.

Jasmin Gambirasio: Für mich ist es toll, dass Andrew sehr ähnlich Reituntericht gibt wie Chris. So konnte ich vieles wieder auffrischen und neue Tips hinzunehmen.

Salome Lüdi: Andrew korrigierte meinen Sitz, sodass ich Rosi besser vor mir behalten konnte.

Tamara Acklin: Weshalb er stets einer der schnellsten ist im Gelände: er verschenkt nicht Zeit mit Bremsen und Linie suchen - und genau das hat er uns zu vermitteln versucht mit seinen Übungen: die Wichtigkeit der Körperposition, Druck in den Bügel, das Pferd mit der eigenen Körperposition vors Bein bekommen, den vorausschauenden Blick, sich nicht zu sehr aufs Distanz-Suchen versteifen...

 

Was war überraschend, neu oder anders? Qu'est-ce qui t'as surpris, qui était nouveau ou différent?

Nadja Minder: Einfach unbeschwert und konzentriert loszureiten und das Beste aus den daraus folgenden Situationen zu machen. Nicht von Beginn an Angst haben, etwas nicht optimal hinzukriegen. Ich fand, dass er das sehr vermittelte.

Eveline Bodenmüller: da wird nicht getrödelt - vorwärtsreiten heisst die Devise.

Carla Brunner: Das Vorwärtsreiten. Meine Pferde haben von alleine sehr viel “Go” weshalb meine jetzigen Trainer mich immer sehr ruhig führen. Es war etwas anderes für mich aber hat mir und meinen Pferden gut getan.

Robin Godel: Le niveau de technique demandé était nouveau, c’est très bien pour commencer la saison.

Beat Danner: Extrem motivierend, Freude am Reiten vermittelt.

Caroline Gerber: Galoper si fort sur des « faux » sauts de cross dans un si petit manège ne me serait pas venu à l’idée mais c’était un très bon exercice et bonne manière de nous faire sortir de notre zone de confort. Les exercices de cross sur obstacle tombant et technique.

Camille Guyot : Je n’ai pas souvent travaillé sur des obstacles tombants avec un esprit cross. J’ai trouvé ça nouveau, et essentiel. L’angle d’approche des exercices était aussi différent, mais pour autant pas du tout déstabilisant, car Andrew est tout à fait dans la ligne de notre travail à la maison.

Tiziana Realini: Ich persönlich war nicht so bereit, am 13.01. schon eine Hauptprobe zu haben. Es ist aber klar, dass er uns kennenlernen muss.

Jasmin Gambirasio: Überraschend neu oder anders war deshalb nichts.

Salome Lüdi: Für mich war es überraschend, dass ich direkt einen Parcours reiten sollte, was Rosi sehr gut gemacht hatte.

Tamara Acklin: Das erhöhte Grundtempo in der Halle, bereits über die "fallenden Geländekombinationen". In Avenches ging es Schlag auf Schlag, durch den Grundrhythmus fühlte es sich fast an wie draussen (ohne erholsame Galoppstrecken) und es war direkt nach der Winterpause anspruchsvoll, aber eine gute Übung.

 

Wie findest du Andrew als Trainer und weshalb? Comment trouves-tu Andrew comme entraîneur et pourquoi?

Nadja Minder: Er war super engagiert, mit viel Herzblut dabei und gab mir Sicherheit.

Eveline Bodenmüller: Sehr angenehm. Seine Anweisungen konnte er klar kommunizieren und begründen. Zudem konnte er sich gut auf meine Pferde einstellen.

Carla Brunner: Er war sehr engagiert und bei jedem Reiter voll mit dabei. Das hat mir sehr gefallen.

Robin Godel: Andrew est un entraîneur fantastique car il fait part de sa grande expérience et sait très vite cerner chevaux et cavaliers.

Beat Danner: Er lebt und liebt diesen - unseren Pferdesport.

Caroline Gerber: J’ai beaucoup aimé sa personne, c’est quelqu’un de toujours positif et d’agréable. Il prend le temps d’expliquer et ne semble pas rigide en cas d’erreur. Cela donne confiance et nous permet de donner le mieux de nous-même, d’essayer de nouvelles choses sans avoir peur et ainsi nous mettre dans les meilleures conditions pour apprendre.

Camille Guyot : Je l’ai trouvé très impliqué, il a pu me donner un feedback individuel intéressant. Pour une première rencontre, je trouve qu'il nous a déjà bien cernés !

Roxane Gonfard : Andrew est un super pédagogue, il ne nous a pas ménagé avec des exercices techniques, et grâce à son attitude très positive il nous a mis en confiance rapidement. Hâte de voir ce qui nous attend au prochain stage!

Tiziana Realini: Sehr ein positiver Mensch, er gibt gute Tipps und redet klar und verständlich.

Jasmin Gambirasio: Andrew ist eine sehr angenehme und ruhige Person, was ich sehr schätze.

Salome Lüdi: Andrew ist ein sehr freundlicher und aufmerksamer Trainer, der aktiv teilnimmt am Training.

Tamara Acklin: sehr angenehm, sympathisch aber streng und korrekt. "British" unkompliziert, auch die Art seiner fallenden Hindernisse - es braucht gar nicht viel, um gute Übungen aufzustellen - gewusst wie!

 

Was erhoffst du dir von der Zusammenarbeit Andrew/Schweiz? Que penses-tu de la coopération entre Andrew et la Suisse?

Nadja Minder: Ich hoffe, dass er uns so viel wie möglich von seiner Erfahrung und seinem Wissen weitergeben kann. Wir wissen ja nicht wie lange er noch bleibt.

Eveline Bodenmüller : Gezielte Training der technischen Aufgaben und professionelle Unterstützung am Turnier.

Carla Brunner: Ich hoffe, dass ich auch an einigen Turnieren von ihm profitieren kann. Vielleicht ergibt sich sogar mal die Möglichkeit, einen Stage bei ihm zu machen, da ich gerne mal mit meinem Pferden für längere Zeit ins Ausland gehen würde.

Robin Godel: C’est une grande chance pour la suisse d’avoir Andrew comme entraîneur d’équipe et cela va nous apporter beaucoup.

Beat Danner: Er wird uns ganz klar weiterbringen.

Caroline Gerber: C’est vraiment une magnifique opportunité de pouvoir travailler en cross avec lui et je pense que si on avait les financements, l’idéal serait travailler en dressage et en saut avec lui aussi, il nous apporterait énormément. Dans tous les cas, je suis très motivée de continuer à le côtoyer.

Camille Guyot : J attend de voir, cela va dépendre de sa disponibilité pendant la saison. Mais naturellement je pense que c’est un grand atout.

Roxane Gonfard : je pense que cette coopération est une très bonne chose, car c’est un technicien exceptionnel. Il va nous être d’une grande aide car nous avons de très bons chevaux mais nous sommes encore pour la plupart jeunes dans notre expérience à haut niveau.

Tiziana Realini: Ich hoffe, dass er uns weiterhin neue Inputs und Tipps geben sein Erfolgsgeheimnis weitergeben kann.

Jasmin Gambirasio: Ich erhoffe mir, dass wir Andrew für den Eventing Sport gewinnen können und damit eine langfristige Zusammenarbeit aufbauen können.

Salome Lüdi: Eine bessere Vorbereitung auf die bevorstehenden Turniere und am Turnier Begleitung, eine Fachperson vor Ort.

Tamara Acklin: Ich finde, es geht nicht nur ein kleines Türchen auf durch diese Zusammenarbeit, sondern ein riesiges Tor und diese Chance sollte unbedingt genutzt werden! Ich erhoffe mir Fortschritte im Geländereiten, möglichst viel von seiner Erfahrung profitieren zu können, um einen Schritt weiterzukommen.

 

Wie sieht deine Vorfreude auf die kommende Saison mit Andrew als Trainer aus? Comment vois tu ta collaboration avec Andrew en tant qu'entraîneur?

Nadja Minder: Ich freue mich sehr auf die kommenden Trainings. Leider konnte ich meine Saisonplanung nicht mit seinen betreuten Turnieren vereinbaren. Aber ich bin mir sicher, dass ich ihn immer im Ohr haben werde.

Eveline Bodenmüller: Ich möchte möglichst viel von den Trainings profitieren und wenn möglichst an jenen Turnieren reiten, wo Andrew dabei ist.

Carla Brunner: Ich freue mich auf jedes weitere Training, an dem ich teilnehmen darf und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Robin Godel: Je me réjoui d’être coaché par Andrew autant à l’entraînement que en concours, ça s’annonce très intéressant !

Beat Danner: Er wird viel Schwung und trotzdem Ruhe in ein Team bringen.

Caroline Gerber: Je pense que c’est très bien de pouvoir faire encore deux stages avec lui durant cet hiver et c’est encourageant de savoir qu’il sera présent aux grandes échéances pour nous donner des conseils personnalisés grâce aux observations qu’il peut faire durant les stages d’hiver. En fonction du déroulement de la saison, il me plairait d’aller chez lui en stage pour une préparation optimale aux championnats d’Europe.

Camille Guyot : Je pense que ces 3 stages d’hiver seront très importants pour qu’Andrew puisse bien nous aider par la suite. Plus on se connaîtra, meilleure sera la collaboration pendant la saison. Je pense aussi qu'il pourra vraiment vous donner confiance pendant les compétitions.

Tiziana Realini: Ich freue mich immer auf Neues!

Jasmin Gambirasio: Auf die kommende Saison freue ich mich sehr und bin gespannt auf die Zukunft.

Salome Lüdi: Ich freue mich auf das Bevorstehende und bin offen für Neues.

Tamara Acklin: Freue mich riesig, neue Inputs sind immer gut. Manchmal sind sie ähnlich (er innerte mich z.T. an Jonelle), manchmal anders oder neu. Wenn man offen ist und sich auf Neues einlässt kommt es bestimmt gut!

 

Ausblick: worauf freust du dich diese Saison am meisten? Perspectives: Qu'est-ce qui va t'enthousiasmer cette saison?

Nadja Minder: Ich freue mich darauf, das Gelernte umzusetzen. Von den Turnieren ist für mich immer Radolfzell ein Highlight und danach die EM in Maarsbergen.

Carla Brunner: Auf die Europameisterschaften und meine ersten 3* (neu 4*) Starts mit Scidjo & Silia

Robin Godel: Ce qui m’enthousiasme est les championnats d’Europe à élite ainsi que, bien sûr, la qualification par équipe pour Tokyo.

Beat Danner: Einfach raus ins Grüne.

Caroline Gerber: Je me réjouis de continuer ma progression avec mes chevaux et de pouvoir être de plus en plus compétitive au plus haut niveau. Avec Trésor, je vise cette année, de bons résultats en4* et une sélection aux championnats d’Europe, et mon objectif est de finir en dessous des 50pts. Avec Amore, je vise de débuter cette année les 4* et en fin de saison pourvoir participer à des coupes des nations. Et avec Biche, j’aimerais continuer les 2* au début de saison pour qu’elle prenne de l’expérience et par la suite de la saison qu’elle débute en 3*.

Tiziana Realini: Freue mich schon auf das erste Turnier Mitte April!

Jasmin Gambirasio: Da Andrew natürlich in Houghton Hall sein wird und die Schweiz endlich! eine Mannschaft plant dort hinzuschicken, werde ich dieses Turnier im Mai einplanen. Ich startete bereits zweimal in Houghton und für Tempo ist dies eine gute Prüfung.

Salome Lüdi: Ich freue mich nochmals eine Saison auf 4* Niveau zu starten mit der Absicht der EM Luhmühlen.

Tamara Acklin: Ich hoffe, möglichst viel aus den Wintertrainings umsetzen zu können und freue mich auf all die Turniere, die kommen - hoffentlich auch dieses Jahr wieder welche in GB :-)

 

Willst du noch was loswerden? Est-ce que tu veux dire quelque chose d'autre?

Carla Brunner: Ich finde es eine Ehre, dass meine Leistung vom vergangenen Jahr anerkennt und mir die Chance gegeben wird, mit einem erfahrenen Reiter wie Andrew zu arbeiten, obwohl ich noch im Junge Reiter Kader bin.

Beat Danner: Das Herzblut aller Beteiligten gefällt mir!

Caroline Gerber: J’ai été très contente du stage, rien à dire sur le contenu et l’organisation, à part une chose; je trouve qu’on devrait inclure les chevaux des cavaliers élites qui sont qualifiés pour du CCI4*L et qu’on prévoit pour des coupes des nations cette année. 

Camille Guyot : Un grand merci à notre chef d’équipe Dominique Burger pour avoir rendu cela possible ! Grâce à cette collaboration avec Andrew, on sent une super émulation de toute l’équipe. Il y a un vrai esprit d’équipe qui est en train de se construire !

Roxane Gonfard : Je suis très contente de cette première session! Et je tiens à remercier la famille suisse du concours complet de m’avoir accueilli et de me faire sentir de plus en plus à ma place! Je suis très fière de faire partie des votre :-)

Tiziana Realini: Es war auf jeden Fall alles positiv. Vieleicht könnte man im Voraus (wenn bekannt) das Thema des Trainings bekannt geben. Für den 13.01. hätte ich mir fast lieber ein aufbauendes Training gewünscht. Aber eben, ich war am ersten Tag ja nicht dabei. Deshalb bin ich nicht massgebend!

Salome Lüdi: Ich möchte mich schon jetzt bedanken bei allen, die das Schweizer Team unterstützen und uns diese Möglichkeit mit Andrew ermöglichen.

Tamara Acklin: Vielen Dank allen, die es ermöglichen, dass wir von einem der Besten profitieren dürfen!

 

 

 

 

 

13. Januar:

Auch im Indoor-Crosstraining in der grossen IENA-Halle wurden die geübten Elemente der Vortage wiederholt. Eine Ecke aus Stangen wurde so positioniert, dass die Linie genau getroffen werden musste. "Zuerst an die Position denken, Pferd vors Bein, dadurch Verbindung zum Gebiss aufbauen, dann die genaue Linie reiten - und erst dann die Distanz suchen", repetierte er nochmals.

Die schmalen V-Hecken wurden mit Stangen erhöht. Ob gebrochene Linien auf die V-Elemente, ein schräger, absichtlich weiter und schräg gestellter In-out aus der Ecke, den die meisten Pferde mit einem kleinen Galoppsprung dazwischen meisterten - Andrew wollte sehen, wie die Reiter reagieren, wenn sie von Plan A abkommen - er stellte die Hindernisse so, dass exaktes, konzentriertes Reiten von Nöten war.

Nach ein paar wenigen Hindernissen zum Einspringen ritt jedes Paar einen zusammenhängenden Gelände-Parcours (siehe Geländeparcours-Video). Danach wurde besprochen, motiviert, korrigiert, wiederholt...

Ein hochmotivierter Andrew kehrte am Sonntagabend zurück nach England und freut sich bereits aufs nächste Training in 3 Wochen...

 

 

12. Januar:

Am Samstag folgte der zweite Teil für die vorwiegend Welschen in Bern mit ähnlichem Programm wie tags zuvor in Winterthur. Erfreuliche viele Interessierte fanden den Weg nach Winterthur und Bern, um als Zuschauer dabei zu sein und zu profitieren.

Hier ein paar Bilder aus Bern (danke für die Fotos, Nicole!):

 

 

11. Januar:

Am Freitag fand der erste Trainingsblock für die Ostschweizer in Winterthur statt. Andrew Nicholson verstand es, sehr individuell und mit guten Tipps auf die verschiedenen Paare einzugehen. Als erstes stand die berühmte Übung, die vor ein paar Jahren schon Lucinda Fredericks mit den Kaderreitern in Bern absolvierte, als Warm Up an: 4 Steilsprünge regelmässig auf einer Volte verteilt. Dabei konnte er bereits erkennen, welches Pferd welche Qualitäten oder Mühen hat und wie die Reiter reagierten. Ein regelmässiger Rhythmus mit immer gleich vielen Galoppsprüngen dazwischen war das Ziel. Als Erschwernis wurde jedes zweite Hindernis erhöht.

"Wir trainieren kaum Crosscountry in England, weil wir so viele Prüfungsangebote haben. Vor einer grossen Prüfung mache ich mit meinen Pferden genau das hier. Die Pferde werden überrascht sein, mal geht's links, mal rechts, mal geradeaus", läutete er die nächste Übung ein. Nach einem Oxer folgte auf gebrochener Linie nach links bzw. rechts eine Ecke (aus zwei Stangen und einer Fussstange gebaut) bzw. geradeaus ein schmales (die beiden Elemente des Winterthurer Paletten-Sprungs, die normalerweise als B1-Hindernis taugen, wurden kurzerhand aufeinandergesteckt und stellten ein imposantes, recht hohes schmales Hindernis dar). Nachdem erst jedes Hindernis einzeln gesprungen wurde, wurden sie aneinander gehängt.

Wichtig war ihm, dass man nach der eher versammelten Übung am Anfang die Pferde nun in den grossen Gang brachte und den höheren Rhythmus stets beibehielt. "Come on, allow him to galopp, it's cross country." Andrew hat zuhause keine Geländehindernisse und wusste sich daher mit dem vorhandenen Material bestens zu helfen. Und er wollte es den Reitern nicht zu leicht machen, also keine Bäumchen in den Ecken, nur so viele Stangen wie nötig - eine Ecke aus 3 Stangen, eine einsame Planke in der Luft - er wollte die Pferde zum Hinschauen und Mitdenken anregen.


Sogar ein immitierter Graben wurde aufgebaut - nach einer Planke in der Luft folgte auf In-Out ein "Graben" aus lediglich zwei Stangen auf ca. 40cm Höhe und dem Bidet dazwischen. Nach diesem "Bounce" ging es entweder geradeaus auf die eine Ecke oder scharf rechts auf gebogener Linie auf die andere Ecke.
Ein schmales Hindernis wurde aus den einfachsten Elementen gebaut: Ein Balken in den Löffeln, davor zwei Fässer mit einem Balken drauf, davor ein Klotz mit einem Balken drauf, links und rechts zwei Eimer - es entstand eine Tripple-ähnliche Form leicht gemacht.

"Keep the rhythm through the turns", animierte er die Reiter immer wieder. "Habt keine Angst vor Fehlern und sucht nicht allzu sehr die Distanz durch Rückwärtsreiten. Reitet flüssig und lasst die Hindernisse auf euch zukommen. Wenn ihr die Pferde vor dem Bein habt und eure Position hinter und keinesfalls vor dem Pferd ist, könnt ihr auch einfach wenden beim Landen." Er bemerkte alles und machte auch auf Kleinigkeiten aufmerksam "just a little more...only a little..." Und sein erstes Fazit: "Good horses, good riders..."

Video-Ausschnitt Geländetraining über fallende Hindernisse in Winterthur

 


Andrew beobachtete haargenau und korrigierte individuell